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Was geht, Kinder?!
23. August 2011 | Kommentare
Eine ausführliche Beschreibung wie es ist angeschossen zu werden.
Eine Kurzfassung wie es sich anfühlt als ein dummer Mensch zu leben.
Eine traurige Geschichte eines Mannes, der ca. 1,5m groß ist.
Egal was passiert — man sollte sich nie im Kreis drehen. Video einer bemitleidenswerten Ameisen-Armee mit Hintergrundinfos.
Persönliches Zitat des Jahres: Sudoku is a denial of service attack on human intellect.
03. Januar 2011 | Fundstuecke | Kommentare [1]
Die Novellierung des Jugendmediendienstestaatsvertrags (JMStV) sieht vor, dass ab 2011 jeder Anbieter seine Webseiten auf jugendgefährdende Inhalte hin überprüfen, klassifizieren und Maßnahmen zum Schutz der Jugend vor diesen Inhalten treffen muss. Die Klassifizierungsstufen beruhen dann auf den aus dem Filmbereich bekannten Altersfreigaben (ab 0, 6, 12, 16 und 18 Jahren). Die Pflicht zur Einordnung des Inhalts soll für jede Webseite gelten.
30. November 2010 | Modus-operandi | Kommentare
Im Übrigen ist Herr Ich nicht auf der Suche nach einem perfekten Pferdegebiss, sondern pilgert täglich mit dem Auto nach Köln zur seiner neuen Arbeitsstelle. Und zwar immer mit der schnellsten Route, wenn man dem Navigationsgerät Glaubwürdigkeit unterstellt.
Ist natürlich ein klein wenig weit weg von der Grafschaft, aber die Arbeitsagentur ist da anderer Meinung. Ist auch etwas dings… Klimasünde sagt man auch. Aber ich habe so eine panische Angst vor dem Sauronauge der öffentlichen Verkehrsmittelt und Fahrrad geht nicht immer, weil geklaut.
Ja und außerdem kann ich hier ganz unverblühmt das Album A Pox On The Pioneers von Andrew Weatherall empfehlen. Jetzt sagt ihr natürlich: “Weatherall ist ein Urgestein des britischen Acid-House. Nicht die Art von Musik, die wir bevorzugen und außerdem ist Acid-House momentan nicht unbedingt en vogue”. Stimmt aber nicht. Auf der Scheibe findet sich ehrlicher Electro-Rock. Echt jetzt.
Anspieltipps: 2 + 5 und wenn man auf repetitive Sounds steht 4 +8.
Schüss ihr Nasen
Euer Käptn Bleifuß
11. Oktober 2010 | Phonosynthese | Kommentare
Im Übrigen wurde Herr Ich nicht auf der Loveparade totgetrampelt, sondern sucht einfach einen neuen Job.
Easier said than done. Der Grund hierfür liegt wie so oft bei Anderen (es sind immer die Anderen™).
Aus Bewerbungsgründen ließ ich ein Foto meiner Visage anfertigen. Von der Fotografin wünschte ich als zusätzlichen Service nur den Austausch meines Gebisses durch den eines Pferdes. Bankkaufleute tragen Krawatten, Bibliothekare tragen Brillen, Informatiker tragen Pferdegebisse. “Das ist branchenüblich”: erklärte ich der Fotografin. “Ein Informatiker ohne Pferdegebiss ist kein erfolgreicher Informatiker.”
Aber das ließ sie völlig kalt. Auch meine Argumente hinsichtlich der Einfachheit des Prozedere stießen auf keinen fruchtbaren Boden. Sie murmelte ständig nur was von Ästhetik. Bei meinem Einwand, dass der Satz “Mit meiner Person gewinnt Ihr Unternehmen ein beispielloses Zugpferd” in der Konstellation mit dem kompetenzausstrahlendem Foto ziemlich gelungen wäre, rollte sie nur ihre großen Augen.
Tja, jetzt hängt das Foto ohne Pferdegebiss in meinem Xing-Account und keine Sau schreibt mich an!
Es ist wie verhext — ich kann mich so oft ich will ein- und ausloggen. Nichts passiert. Keine Anfragen von blutrünstigen Headhuntern, keine Nachrichten von Unternehmen, die nach Fachkräften flennen. Nix passiert!
Und das alles nur, weil ich kein Pferdegebiss trage.
06. September 2010 | Mustererkennung | Kommentare [2]